Meine erste Nacht in Albanien verbrachte ich an einem wunderschönen Strand.
Der einzige Nachteil: der allgegenwärtige Müll, der am Ufer verstreut liegt — Fernseher, Schuhe, Plastikflaschen und vieles mehr überall herum.
Normalerweise sammle ich den Müll um mein Fahrzeug herum auf, wenn ich unterwegs bin, aber an diesem Strand könnte ich einen ganzen Müllwagen füllen, und es würde kaum einen Unterschied machen.
Es ist wirklich schade zu sehen, wie mit der Natur so umgegangen wird.
Ich glaube, das wird sich ändern, sobald das Land wohlhabender wird und sich die Prioritäten verschieben.
Zum ersten Mal musste ich tatsächlich die Sandbleche benutzen und mich durch den Schlamm wühlen...
Im ganzen Land sieht man noch Überreste der ehemaligen Industrie — Öl-Pumpen und andere verrostete Maschinen.
Das erinnert ein bisschen an den Rust Belt in den USA.
Albanien könnte ehrlich gesagt einfach das Mercedes-Logo in seine Nationalflagge integrieren.
Die Fahrzeuge sind überall. Die meisten LKW sind alte Mercedes-Modelle, und bei den Autos sieht es genauso aus — alte, neue, ramponierte, nagelneue.
Solange der Stern auf der Motorhaube prangt!
Der Mercedes T1 und sogar der LN2 (wie mein LKW) sind hier immer noch im täglichen Arbeitseinsatz — selbst 30 bis 40 Jahre nach ihrer Herstellung!
Tirana as a city was interesting, but not necessarily worth flying there just to see it.
There’s a large, beautiful mosque and a few old socialist-era buildings — but that’s pretty much it.
Die Stadtbusse in Tirana wurden offenbar gebraucht aus Deutschland gekauft.
Alle Beschilderungen im Inneren der Fahrzeuge sind noch auf Deutsch.
Ich parkte auf dem Fridolin-Campingplatz in Elbasan, weil ich einige Umbauten am LKW machen wollte.
Die örtliche Werkstatt hatte jedoch nicht die passende Ausrüstung, um mein Rad richtig anzuheben, also bin ich nach einer Nacht weitergefahren.
Berat ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und eine wunderschöne, kleine Stadt.
In Albanien beeindruckt mich jedoch die Natur mehr als die Städte.
Die Städte sind interessant zu sehen, weil sie sich so sehr von Deutschland unterscheiden, aber kulturell nicht besonders spannend und auch nicht besonders malerisch sind.
Das Tolle an Albanien ist, dass man hier noch echte Freiheit erleben kann. Man kann quasi überall fahren und campen.
Leider gibt es aber auch viel Müll in der Landschaft. Die Einheimischen werfen ihren Abfall einfach überall weg.
Das führt dazu, dass die Natur überall mit Müll übersät ist.
Ursprünglich wollte ich in die Berge fahren... aber es regnete, und irgendwann musste ich mich entscheiden, ob ich einen Furtenübergang nehme oder durch ein Dorf fahre. Beides war mit dem LKW keine Option, da der starke Regen den Fluss so schnell machte, dass es nicht sicher war.
Also suchte ich auf der Satellitenansicht nach einer anderen Route und entschied mich, sie auszuprobieren. Leider wurde der Weg nach einiger Zeit zu einer steilen, einseitigen Schotterpiste. Wegen des Regens war der Boden nass, und der LKW hätte auf der Strecke keinen sicheren Halt gehabt – er hätte in die Schlucht abrutschen können. Also entschied ich mich umzukehren.
Leider war ich schon etwas zu weit gefahren, und zwei Räder gruben sich im Schlamm fest. Glücklicherweise war ich an dieser Stelle durch zwei Erdhügel vor dem Abrutschen in die Schlucht geschützt, was das Risiko etwas minderte. Nach zwei Stunden Steine schieben, graben, Sandleitern auslegen und große Äste platzieren, schaffte ich es rückwärts frei zu kommen. Nach etwa einem Kilometer Rückwärtsfahren konnte ich dann wenden.
Lektion gelernt.
Kaum war ich vom Berg runter, sah ich drei Typen mit ihrem Geländewagen im Schlamm feststecken und half ihnen rauszuziehen.
Ich war selbst schon komplett mit Schlamm bedeckt von meiner eigenen Aktion, und leider war unser Abschleppseil anfangs zu kurz. Zum Glück kam nach einer Weile ein Einheimischer Albaner mit einem längeren Seil vorbei, und der LKW konnte zeigen, was er draufhat.
Ich habe nicht mal Anstrengung gespürt – der Truck hat den Offroader einfach rausgezogen.
Am Strand von Borsh habe ich Melli und Atilla getroffen und einen wunderbaren Abend mit ihnen verbracht.
Wir hatten viele Gespräche über unsere Trucks, den Umbau und die Aufbauten, sowie über das Reisen und das Leben.
Sie haben einen unglaublich spannenden und beeindruckenden Truck gebaut – ganz anders als meiner – und genau das machte es für mich besonders interessant, ihn zu sehen!
Die Einreise nach Griechenland verlief ruhig, abgesehen von der schönen Landschaft.
Der Grenzbeamte wollte einen Blick ins Fahrzeug werfen. Er spähte einmal hinter meinen Duschvorhang, aber ich denke, er wollte sich nur kurz im hinteren Bereich umsehen.
Er war sehr freundlich und entspannt.
Meine erste Nacht in Albanien verbrachte ich an einem wunderschönen Strand.
Der einzige Nachteil: der allgegenwärtige Müll, der am Ufer verstreut liegt — Fernseher, Schuhe, Plastikflaschen und vieles mehr überall herum.
Normalerweise sammle ich den Müll um mein Fahrzeug herum auf, wenn ich unterwegs bin, aber an diesem Strand könnte ich einen ganzen Müllwagen füllen, und es würde kaum einen Unterschied machen.
Es ist wirklich schade zu sehen, wie mit der Natur so umgegangen wird.
Ich glaube, das wird sich ändern, sobald das Land wohlhabender wird und sich die Prioritäten verschieben.